Vox Concept als Raumteiler: Wie ein Sideboard offene Grundrisse strukturiert

Comparte esta entrada en:

Das Problem: Offene Grundrisse ohne Zonierung

Viele Mietwohnungen zwischen 40 und 60 Quadratmetern haben einen langen Wohnraum, in dem Sofa, Esstisch und Küchenzeile nebeneinander liegen. Die Möbel stehen an den Wänden, die Mitte bleibt frei. Das wirkt auf Fotos großzügig, im Alltag entstehen jedoch Laufwege quer durchs Wohnzimmer. Die Ursache ist selten zu wenig Stellfläche; es fehlt eine vertikale Gliederung. Ein Teppich markiert Zonen nur optisch, ein Regal schafft eine echte Grenze. Besonders deutlich wird das in einer 48-Quadratmeter-Wohnung mit Fensterfront an der Schmalseite: Ohne Zonierung wirkt der Raum wie ein langer Schlauch.

Die Lösung: Ein halbhohes Sideboard als Zonierung

Die vox-Concept-Module lassen sich als Sideboard mit einer Höhe von etwa 80 bis 100 Zentimetern kombinieren. Diese Höhe reicht aus, um den Blick zu führen, ohne das Tageslicht aus dem Fenster zu blockieren. Wichtig ist die Rückseite: Sie sollte sichtbar konfiguriert sein, weil sie zum Wohnbereich zeigt. Ein Modul mit 1,20 bis 1,60 Metern Breite teilt den Raum in einen Sofa- und einen Essbereich, ohne den Laufweg zur Küche zu verschließen. Bei einer typischen Tiefe von 40 bis 45 Zentimetern bleibt genug Platz für Stühle und Fußwege.

Umsetzung in drei Schritten

  1. Laufweg festlegen: Zuerst den Weg von der Tür zur Küche markieren. Das Sideboard stellt man parallel zu diesem Weg, nicht quer hinein. So bleibt der Durchgang mindestens 80 Zentimeter breit.
  2. Modulbreite prüfen: Ein 1,20-Meter-Modul genügt für kleine Räume; ab 1,60 Metern wirkt die Zone klarer, benötigt aber mindestens 80 Zentimeter Abstand zum Sofa. Die Höhe sollte unter der Fensterbrüstung bleiben, wenn Licht wichtig ist.
  3. Rückseite gestalten: Sichtbare Rückwände, geschlossene Fächer und zwei bis drei offene Nischen vermeiden Unruhe. Kabel und Steckdosen lassen sich in der Regel hinter einer rückseitigen Blende führen; das ist bei Mietwohnungen praktischer als neue Wandanschlüsse.

Was die Lösung im Alltag leistet

Ein halbhohes Sideboard ersetzt keine Wand, aber es reduziert das Gefühl, durch ein einziges großes Zimmer zu gehen. Der Esstisch bekommt einen ruhigeren Rahmen, das Sofa einen Rücken. Wer die vox-Concept-Reihe nutzt, sollte offene Fächer nicht mit Kleinteilen füllen; geschlossene Türen tragen mehr zur Ruhe bei. Der Nachteil: Staub auf offenen Fächern und ein gewisser Platzverlust. Dafür bleibt die Mietwohnung flexibel; das Sideboard lässt sich beim Umzug zerlegen und neu kombinieren.

Grenzen und Alternativen

In Fluren unter 1,20 Metern Breite ist ein Sideboard als Raumteiler ungeeignet, weil es den Durchgang verengt. Bei deckenhohen Varianten geht der Lichtvorteil verloren. Wer nur optisch trennen möchte, bleibt beim Teppich; wer wirklich zonieren will, braucht ein Möbel mit sichtbarer Rückseite und stabiler Konstruktion. Genau dort setzt die vox-Concept-Reihe an: Sie ist für offene Wohnräume gedacht, nicht als Ersatz für eine tragende Wand. Eine Alternative ist ein niedriges Regal auf Rollen, das beim Kochen zur Seite geschoben werden kann.

Comparte esta entrada en: